Als ich also die Aufgabe den "Mathematikern" vorstellte, wurde ich gefragt, was für eine " Wahrscheinlichkeitsverteilung" gegeben sei. Ich antwortete: "die Tropfen fallen rein zufällig". Jene beharrten darauf, dass die Angabe der Verteilung nötig sei. Einer argumentierte so: stell Dir vor, es würden zwar zufällig, aber immer zwei Tropfen gleichzeitig fallen, das wäre dann gewiss eine andere Verteilung. Diesem Schwachkopf war tatsächlich nicht klar, dass wenn "immer zwei", man nicht mehr von "rein zufällig" sprechen kann.

Übrigens für einen Mathematiker, der mit seinem Wissen umgehen kann, sollte - im wahrsten Sinne des Wortes - selbstverständlich sein, dass für diesen Fall hier die "Poisson-Verteilung" gilt, ....

... und   zwar   ohne   dass   man   ihm   das   sagt.

Und dies ist wieder ein typischer Fall dafür, dass die Leute zwar Wissen haben, aber nicht richtig damit umgehen können. Ich habe in letzten Jahren den Eindruck, dass es diesbezüglich immer schlimmer wird. Also die Schüler lernen zwar, aber können wenig damit anfangen. Woran liegt das denn? Schau hier.

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