War es denn überhaupt die Originale Karte?                
Diese Seite hier fasst zusammen, was den alles entscheidenden Beweis in dem unsäglichen Postbank-Skimming-Fall (siehe) angeht. (Es ist hier nicht alles auf dem neuesten Stand, fürs Aktuelle siehe den Link davor.)

Der ganze unsägliche Streit mit der Postbank - und deren Kumpane - lässt sich folgendermaßen zusammenfassen (drei Punkte):
(1) Die Postbank behauptet, es sei ausgeschlossen, mit einer Kartendublette im Inland Geld abzuheben. Aber siehe hier, Neuestes dazu selbst von der Postbank!
(2) Wir behaupten, am 2.3.09 um 0Uhr48 kann es nicht die Original-Karte gewesen sein beim Geldautomaten in Gundelfingen, also muss es sich dort um eine Kartendublette gehandelt haben.
(3) Die Postbankster behaupten faktisch, indem sie sich missbräuchlich auf den Anscheinsbeweis (siehe unten) berufen: Nein, es ist die originale Karte gewesen. Das aber muss - wenn es stimmt - die Postbank einwandfrei beweisen können. Es gibt so einen Beweis, also soll sie es endlich beweisen. Die Möglichkeit zu beweisen, ob originale Karte oder nicht, liegt offenkundig allein auf Seiten der Postbank. Und da sie sich bis zuletzt auf mieseste Weise und mit Hilfe ihrer verschiedenen ebenso unehrlichen Komplizen um diesen Beweis drückt, sagt das doch eigentlich schon alles.

Es wird von einigen Zeitgenossen behauptet - und dazu gehört der Ombudsmann des Bankenverbandes, Werner Weiß (siehe: "nach bestem Wissen und Gewissen") -, wir hätten die Beweispflicht. Er schreibt doch tatsächlich: "Das Ausspähen der ec Karte seiner Ehefrau als ernsthafte Möglichkeit einer anderen Schadensursache, die den Anscheinsbeweis entfallen lässt, hat der Bf. (also ich) und nicht die Bank darzulegen und zu beweisen." Wenn wir also beweisen könnten (wie denn?), dass es bei jener Abhebung eine Kartendublette gewesen ist, dann sollte uns jedes Gericht recht geben müssen. Aber selbstverständlich - das ist jedem vernünftigen, rechtschaffenen Menschen klar - lässt sich das nicht von UNS beweisen, wir haben offenkundig keinerlei Beweismittel. Aber die Postbankster, die alle Beweismittel haben, sollten es beweisen können (dann das Gegenteil, nämlich dass es die originale Karte war), tun sie aber nicht. Warum wohl nicht? Und warum verlangte der Ombudsmann Werner Weiß nicht den Beweis von den Postbankstern?! Und warum hatte der Karlsruher Richter Zimmer in seiner Verhandlung diesen Beweis noch von der Postbank gefordert, ihr aber später stillschweigend "geschenkt"? Da drängt sich doch ein sehr hässlicher Verdacht auf. Welcher Verdacht? - kann man sich doch denken!

Was ist eigentlich der Anscheinsbeweis, mit dem Postbankster und Komplizen argumentieren? (Siehe auch unten: Ergänzt am 30.11.2011)
Wenn ein Bankkunde behauptet, mit seiner entwendeten (!) EC-Karte sei Geld abgehoben worden, dann geht die Rechtsprechung davon aus - kann mit voller Berechtigung davon ausgehen -, dass eben diese Karte, also die originale Karte, dabei zum Einsatz gekommen ist. Und dann - erst dann, erst dann! - gilt der sogenannte "Anscheinsbeweis". Denn wenn feststeht, dass die Abhebung mit der originalen Karte geschehen ist, dann gibt es einen kräftigen Anschein dafür, dass entweder der Karteninhaber selbst es war, oder ein anderer mit oder ohne Einverständnis des Karteninhabers. Wenn ohne Einverständnis - eben weil die Karte entwendet worden ist -, dann ist höchstwahrscheinlich der Karteninhaber mit der PIN-Geheimhaltung "grob fahrlässig" gewesen. Also wenn die originale Karte bewiesen ist, dann kann mit dem Anscheinsbeweis dem Karteninhaber eine Schuld zugewiesen werden. Und dann ist es am Karteninhaber, diesen Anscheinsbeweis zu "erschüttern", d.h. darzulegen, warum trotz Einsatzes der originalen Karte er nicht schuld sei - das dürfte schwierig sein. Das also ist der Anscheinsbeweis!

Beim eigentlichen Anscheinsbeweis geht es also nicht darum - wie die Postbank-Gauner und deren Komplizen es bewusst falsch hinstellen -, ob es dem Anschein nach die Originalkarte war (das muss feststehen und unstreitig sein, siehe!), sondern darum, dass dem Anschein nach die Schuld auf Seiten des Bankkunden läge; aber dies eben erst dann, wenn einwandfrei bewiesen ist, dass es die originale Karte war! Was aber Postbankster und Komplizen in unserem Fall machen - offenkundig in der Absicht, uns übers Ohr zu hauen -, ist diesen Anscheinsbeweis auf einen weiteren angeblichen Anschein gründen zu wollen, nämlich dass es dem Anschein nach die originale Karte gewesen sei. Dieser weitere angebliche Anschein jedoch ist kein echter Anschein, da der entsprechende Sachverhalt sich beweisen ließe - von der Postbank, die eben das aus durchsichtigen Gründen scheut! Was also Postbankster und Komplizen verüben, ist: der Anschein vom Anschein ! Nämlich der Anschein, dass wir schuld seien, abgeleitet vom angeblichen Anschein, dass es die originale Karte war. Man kann sich fragen: sind das Verrückte? - eher viel schlimmeres, nämlich Gauner! (Eine Steigerung wäre dann wohl: der Anschein vom Anschein vom Anschein !)

In voller Übereinstimmung mit obigem steht, was ich zum Anscheinsbeweis bei www.online-recht.de/vorgl.html?aglossar#Anscheinsbeweis gefunden habe, dort heißt es mit aller Deutlichkeit: "Ein Anscheinsbeweis liegt vor, wenn ein erwiesener Sachverhalt der Lebenserfahrung nach auf einen bestimmten (typischen) Ablauf eines damit zusammenhängenden Sachverhalts hinweist, dieser also indirekt dem Anschein nach bewiesen wird." (Und der erwiesene Sachverhalt - wenn es den gäbe! -, der dann auf unsere damit zusammenhängende Schuld hinweisen würde, wäre in unserem Fall: es war die originale Karte - und um eben diesen Beweis drücken sich die Postbankster mit Hilfe ihrer Handlanger, ebenso unehrlich wie die Postbank, seit Jahren!)
Oder weiteres gefunden bei http://de.wikipedia.org/wiki/Anscheinsbeweis: "..so müssen für einen Anscheinsbeweis folgende Voraussetzungen erfüllt sein: ..der Beweisführer (also Postbank) hat die ihm nach Treu und Glauben zumutbaren Maßnahmen zur Beweissicherung getroffen," Und weiter heißt es dort: ".... für das Greifen des Anscheinsbeweises ist der Nachweis einer Basis nötig: So muss etwa im EC-Fall die Bank zunächst nachweisen, dass tatsächlich eine Transaktion mit der entsprechenden Karte und PIN ausgelöst wurde....."   Eindeutiger geht's doch nimmer! (Und dort ist noch mehr Erhellendes zu lesen.)

BGH-Urteil !   (Ergänzt am 30.11.2011 nach einem freundlichen Hinweis von M.T.):
Einer Pressemitteilung vom 29.11.2011 zum Urteil XI ZR 370/10 des BGH ist bezüglich Anscheinsbeweis zu entnehmen: ".....Beweis des ersten Anscheins..... Das setzt aber voraus, dass bei der missbräuchlichen Abhebung die Originalkarte eingesetzt worden ist, da bei Abhebung mithilfe einer ohne Kenntnis des Inhabers gefertigten Kartenkopie (z.B. durch Skimming) kein typischer Geschehensablauf dafür spricht, Originalkarte und Geheimzahl seien gemeinsam aufbewahrt worden. Den Einsatz der Originalkarte hat dabei die .... Bank zu beweisen." Aha, na also!  Der BGH habe - heißt es einleitend dazu - seine Grundsätze, also seine Rechtsauffassung, fortentwickelt. (Was für ein Wort! - "korrigiert" oder "berichtigt" wäre wohl der passendere Ausdruck). Allerdings so eine Rechtsauffassung haben ganz normale Leute ohnehin und schon lange - sogar ohne Jura studiert zu haben. (Ende der Ergänzung)

Kurz und bündig!
Es ist unstrittig: Wenn die originale Karte bewiesen ist, gilt der Anscheinsbeweis. Umgekehrt gilt dann: Wenn nicht bewiesen, dass es die originale Karte war, dann gibt es keinen Anscheinsbeweis. Also: Der Anscheinsbeweis steht oder fällt mit dem Beweis für die originale Karte. Aus Obigem ergibt sich unzweideutig: Der Anscheinsbeweis hat in unserem Fall überhaupt noch nicht gegolten, einfach weil der Beweis für den "erwiesenen Sachverhalt", nämlich dass es die originale Karte war, fehlt! Und was nun, Werner Weiß oder Richter Zimmer oder Richter Stier oder Justizminister, was nun? Postbankster, deren Anwalt, Banken-Ombudsmann und Richter ertappt, den Anscheinsbeweis zu verfälschen!

Die Beweislastumkehr, die pure Selbstverständlichkeit:
Normalerweise trägt der Kläger die Beweislast, aber wenn von zwei Kontrahenten es dem einen per Prinzip unmöglich ist, einen entsprechenden Beweis zu erbringen, dann sollte doch selbstverständlicherweise die Beweispflicht beim anderen liegen - vor allem, wenn jener andere den Beweis hatte verschwinden lassen: Beweisvereitelung! So sieht es jeder vernünftige, rechtschaffene Mensch mit normalem, intaktem Rechtsempfinden - und eben das besagt die "Beweislastumkehr bei Unmöglichkeit"! (Und dies wird nun mein Hauptargument bei der Berufung sein. Nachtrag nach der Berufungsverhandlung: Und nun muss tatsächlich die Postbank den Beweis erbringen. Weiterer Nachtrag Januar 2013: Aber statt den Beweis brachte der Gutachter Markus a Campo aus Aachen nur parteiische Mutmaßungen, und dem "ehrenwerten" Richter Stier genügte dies - es ist nicht zu fassen.)

Zum MM-Merkmal als das Beweismittel für die Echtheit der EC-Karte. (Die Echtheit der Karte ist der einzige und entscheidende Streitpunkt!)
Mit dem "MM-Merkmal" wird - in Deutschland angeblich in jedem Fall (siehe aber hier und auch hier) - geprüft, ob die EC-Karte echt, also die originale Karte ist. Zu diesem Zweck ist in dem Kartenkörper eine leitende Folie mit einer individuellen, streifenartigen Struktur ähnlich einem Barcode eingelassen, welche mittels "elektrokapazitivem Fühlen" erkannt werden kann. Diese Struktur lässt sich als digitaler Datenencode darstellen, ähnlich wie die PIN.

Der betreffende Geldautomat kann nicht ohne weiteres die Richtigkeit dieser Daten erkennen, sondern dies wird erst über die Kommunikation mit dem fernen Zentralrechner bewerkstelligt. Der Geldautomat verarbeitet Daten, die er vom Zentralrechner erhalten hat, mit den eben erfassten individuellen MM-Merkmal-Daten der Karte und stellt so eine Richtigkeit und damit Echtheit der Karte fest. Und dies - behaupten die Postbankster (siehe) - sei geschehen.

Aber erst die eindeutige Dokumentation dieser Richtigkeit, festgehalten in einem authentischem Protokoll, aus dem das angeblich gelesene individuelle MM-Merkmal der Karte direkt sichtbar oder eindeutig abzuleiten ist und übereinstimmt mit der echten Karte (die haben wir ja noch!), wäre der alles entscheidende, einwandfreie Beweis, dass die Originalität, die Echtheit dieser Karte positiv erkannt worden ist. Andernfalls ist eine Kartendublette bewiesen!

Und wenn die Postbankster behaupten würden - haben sie noch nicht, NOCH NICHT! -, das individuelle MM-Merkmal wurde bei jener Geldabhebung gelesen, aber dessen Dokumentation liege nun nicht mehr vor, so stellt sich die Frage: Wessen Fehler ist das? Ist das mein Fehler oder der von der Postbank? (Siehe oben: Beweissicherung. Nachtrag: aber siehe auch unten "Ergänzung am 31.7.2012".)
Und wenn die Postbankster sich damit herausreden wollten - haben sie ebenfalls noch nicht -, diesen geforderten Beweis können sie so nicht erbringen, weil das System jene gelesenen MM-Merkmal-Daten gar nicht zur Dokumentation ins Protokoll gebe (obwohl das ganz gewiss technisch möglich und zumutbar wäre, siehe oben: Beweissicherung), dann wäre dieser Mangel eine Sache von "Betriebsgefahr" zu Lasten der Postbank, da ja der Geldautomat von ihr betrieben wird.
Und wenn letztendlich die Postbankster zu der faulen Ausrede greifen wollten, dass aus Datensicherheitsgründen das gelesene MM-Merkmal gar nicht ins Protokoll gelangen darf, so ist zu erwidern, dass mit Anwendung zum Beispiel einer "Hash-Funktion" (für Fachleute ein Begriff, siehe) dies kein Problem wäre. Auch hierbei das Gleiche wie zuvor bezüglich Betriebsgefahr und Beweissicherung.

Ergänzung am 31.7.2012: Nun ist also aus dem Gutachten ersichtlich, dass die Postbankster die Mittel, die einen einwandfreien Beweis ermöglichen, nicht gesichert, sondern haben verschwinden lassen - dies ist doch der klassische Fall einer "Beweisvereitelung"! (Das ist, als ob ein Bußgeldbescheid wegen z.B. Geschwindigkeitsüberschreitung eingeht und die Polizei hat das Foto nicht, nicht mehr. Auch daraus ergeben sich die Einwendungen - siehe - gegen das Gutachten.) Das Beweismittel wäre also: eine Protokollierung des gelesenen MM-Merkmals und nicht nur ein dürftiges und sehr zweifelhaftes "MM:01" für eine angebliche, gänzlich unbewiesene Übereinstimmung mit unserer Karte; zudem ist in jenem Protokoll noch nicht einmal die Kartennummer aufgeführt! Für die Nicht-Sicherung gibt es nur zwei Erklärungen: Schlamperei oder (wahrscheinlicher) Betrugsabsicht. Die - zu erwartende - Ausrede der Postbankster, die Sicherung der gelesenen MM-Merkmal-Daten sei nicht zumutbar, kann nicht gelten, denn es handelt sich dabei um wenige Bits. Eine weitere denkbare Ausrede wegen Datensicherheit, siehe obigen Absatz. Also, die ehrenwerte Postbank hat jetzt den schwarzen Peter! (Ende der Ergänzung)
Nachtrag: Dazu dies hier, (siehe!!!) gefunden, da heißt es: "Danach liegt eine Beweisvereitelung vor, wenn eine Partei ihrem beweispflichtigen Gegner die Beweisführung schuldhaft erschwert oder unmöglich macht. Sie (die Rechtsprechung) gewährt dann im Rahmen ihrer freien Beweiswürdigung (§ 286 ZPO) Beweiserleichterungen bis hin zur Beweislastumkehr" !!!

"Beweise" der Postbank
Wie schwach meine Gegner selbst ihre Position einschätzen, sieht man daran, zu welch schwacher, ja schwachsinniger "Beweisführung" Postbankster und Fachanwalt Dirk Rykena zu greifen sich genötigt sehen. Dirk Rykena schreibt zum Beispiel in der Klageerwiderung:
"Außerdem spricht gegen das Ausspähen und Kopieren der Kartendaten auf dem Magnetstreifen das äußere Bild der Verfügung vom 02.03.2009. Die Ehefrau des Klägers hat die Karte vor der streitigen Verfügung unstreitig das letzte Mal am 20.02.2009 eingesetzt. Danach gab es keine Umsätze mit dieser Karte mehr. Es dürfte ausgeschlossen sein, dass ein professioneller Täter, der in der Lage ist, die Daten einer EC-Karte technisch auszuspähen, diese zu kopieren und eine Kartendublette anzufertigen, nach erfolgter Ausspähattacke mehrere Tage wartet, um die Karte zu benutzen. Ein derartiger Täter würde außerdem das zu Verfügung stehende Tageslimit von EURO 1000,00 für jede Abhebung nutzen. Beides ist jedoch unterblieben."

Gegen diese schwachsinnigen, verlogenen Argumente eines "Anwalts des Rechts" ist vieles zu erwidern:
1. Warum denn sollte diese angegebene Wartezeit von 10 Tagen "ausgeschlossen sein" ?
2. Die Gauner mussten die Dublette nach dem Ausspähen erst noch anfertigen oder anfertigen lassen.
3. Die Gauner hatten überhaupt keinen Grund zur Eile, also den Coup "zeitnah" durchzuziehen, weil es bis zum 2.3.2009 für uns keine Warnzeichen zu einem bevorstehenden Angriff auf unser Konto geben konnte!
4. Es ist - siehe Prof. Pausch - schlau, bis zum Wochenende zu warten.
5. Es ist schlau, mit der (ersten) Attacke bis zum Monatsanfang zu warten, weil dann mehr Guthaben auf einem Giro-Konto zu vermuten ist.
6. Die - angeblich - zu geringe Höhe von 800 EURO als Tageslimit ist belanglos, denn die ist uneinheitlich, je nach Geldautomat und Konto.
7. Die angeblich geringe Höhe spricht eher dagegen, dass wir die Betrüger sind: Warum hätten wir uns freiwillig mit 800 EURO begnügen sollen?
8. Die - zufällig sehr schnelle - Gegenreaktion von unserer Seite wenige Stunden danach spricht noch mehr dagegen: Warum sollten wir uns freiwillig und so schnell die Möglichkeit für weitere Beutezüge nehmen?
9. Schließlich gehört zum "äußeren Bild" auch, dass wir seit 50 Jahren dies Konto haben, noch nie die geringste Unregelmäßigkeit damit passiert ist, zum Skimming-Zeitpunkt ein sehr hohes Guthaben auf dem Postbank-Sparkonto war, wir ein ausreichendes Einkommen und ein längst abbezahltes Eigenheim haben und es nicht nötig hätten, auf so insgesamt sehr blöde Weise 800 EURO ergaunern zu wollen. (Diese Unterstellung ist eine Beleidigung.)
10. Und gehört letztendlich nicht auch zum "äußeren Bild" - zu unseren Gunsten und krass zu Ungunsten der Postbankster -, dass ich seit langem und vergeblich von der Postbank jenen alles entscheidenden Beweis fordere? Ich würde mich doch nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wenn es am 2.3.2009 tatsächlich die originale Karte gewesen wäre - andererseits hätte dann eine ehrliche Postbank doch längst den alles entscheidenden, einwandfreien Beweis dafür geliefert und nicht auf mieseste Weise mit Hilfe ihrer ebenso unehrlichen Komplizen gekniffen.

Zudem liefert Postbank-Fachanwalt Dirk Rykena in der Klageerwiderung (siehe) Scheingefechte - warum macht er das? -, indem er lang und breit über die Sicherheit der PIN schwafelt, obwohl die PIN-Sicherheit (abgesehen das Ausspähen) von uns überhaupt nicht in Frage gestellt worden ist.

Da beim Skimming-Betrug das Geld mit Hilfe einer Kartendublette abgehoben wird, betrügt ein Skimming-Betrüger eigentlich die Bank, so sieht's auch die Rechtssprechung. Aber nun hatten die Postbankster mit einträchtiger Beihilfe des Banken-Ombudsmannes Werner Weiß versucht, den Betrug uns anzuhängen, uns also übers Ohr zu hauen (dazu siehe). Am 4.8.2010 wurde Klage gegen die Postbank eingereicht. Wie die unsägliche Geschichte weiterging, (siehe).

Nachtrag August 2012 aus dem Link oben:
Jetzt ist also ganz klar, warum die Postbank den für ihre Behauptung einzigen einwandfreien Beweis (die bei jener Geldabhebung angefallenen MM-Merkmal-Daten) nicht gebracht hat - es gibt den nicht mehr! Die Postbank hat diesen Beweis - aus verantwortungsloser Schlamperei oder doch wohl eher Gaunerei - verschwinden lassen. Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass das Verschwindenlassen des Beweises nicht zum Nachteil der Postbank, die das allein zu verantworten und verschuldet hat, sondern zu unserem Nachteil ausgelegt werden soll! Zudem ließe sich das Fehlen der gelesenen MM-Merkmal-Daten doch viel eher so deuten: die wurden eben deshalb NICHT gesichert, weil die bei jener Geldabhebung gar nicht angefallen sind, weil es die auf jener Kartendublette gar nicht gegeben hat!