Herr Esch von der SPD-Fraktion schrieb uns schließlich am 19.9.2014:

"Nun gut, sehr geehrter Herr Ullrich und sehr geehrte Frau Ullrich, dann bleiben wir doch bei Artikel 20 GG:
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden."
Dieser Grundsatz der richterlichen Unabhängigkeit wird durch Art. 97 GG konkretisiert:
(1) Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen. ..."

Ich entgegnete ihm daraufhin:
"Dass Sie damit kommen, hatten wir erwartet. Aber das Volk ist damit nicht einverstanden, will das nicht, nämlich dass die Staatsgewalt Legislative die Gesetze einfach so macht, dass damit wiederum die Staatsgewalt Judikative sich ALLES herausnehmen kann. Ein Gesetz so zu machen bzw. auszulegen widerspricht also genauso dem Artikel 20, GG, wie das Verhalten der Justiz in unserem Fall dem Artikel 20 widersprochen hat!
Ergänzung:
Welches Gesetz erlaubt es der Justiz, krass gegen das Rechtsempfinden des Volkes zum Nachteil des Bankkunden zu entscheiden, wo die Bank den einzigen, definitiven Beweis hatte verschwinden lassen und damit dem Bankkunden die einzige Möglichkeit zur Rechtfertigung genommen hat?"

Auf seine Antwort darauf warten wir heute noch - vergebens.