Meine Stellungnahme zur Klageerwiderung vom Postbank-Fachanwalt Dirk Rykena vom 27.9.2010    
Darf denn ein "Anwalt des Rechts" derart das Recht missbrauchen? (Für die ganze unsägliche Geschichte klick hier.)

Zu Seite 3 der Klageerwiderung von Dirk Rykena:
"Wir regen daher an, den Rechtsstreit an das örtlich zuständige Amtsgericht Karlsruhe zu verweisen."
Wozu soll das gut sein? Erhofft Dirk Rykena der Postbank wohlwollende Richter eher am Amtsgericht Karlsruhe - statt Emmendingen?
Nachträgliche Ergänzung: Er sollte tatsächlich recht damit haben.

"Unter Verwendung der Karte....die auf den Namen der Ehefrau ausgestellt worden ist...wurde am 02.03.2009...EURO 800,00... abgehoben"
Behauptet er frech einfach so, als wäre es eine unstrittige Tatsache. Aber es wurde am 2.3.2009 nicht diese, nämlich die originale Karte verwendet.

"Die Auszahlung war möglich, weil die korrekte ... Geheimnummer....eingegeben wurde."
Wurde nie bestritten! Warum reitet er - siehe auch weiter unten - auf Dingen herum, die gar nicht strittig sind.

"Es ist technisch unmöglich, dass der Geldautomat ohne Eingabe der korrekten PIN auszahlte."
Wurde nie bestritten!

Seite 4:
"Es ist technisch unmöglich...die PIN-Nummer aus dem... Magnetstreifen...zu ermitteln."
Wurde nie bestritten!

"Die PINs sämtlicher Karten...sind mit dem Triple-DES-Verfahren verschlüsselt worden."
Wurde nie bestritten!

"Dieses Verfahren ist...uneingeschränkt sicher."
Die Sicherheit dieses Verfahrens bezüglich PIN - abgesehen vom Ausspähen beim Skimming - wurde nie bestritten!

"Es ist auch unmöglich, ohne eine nennenswerte Anzahl von Fehlversuchen die PIN zu erraten."
Wurde nie bestritten!

"Die Abhebung kann deshalb nur durch eine Person erfolgt sein, die Kenntnis von der PIN... hatte.
Letzteres kann... nur durch den Kläger oder seine Ehefrau erfolgt sein."

"Kenntnis von der PIN" hatte der Skimming-Gauner. Zwischen diesen beiden Aussagen besteht also keineswegs ein zwingender Zusammenhang.
(Aber das weiß er sehr wohl, der so ehrliche Anwalt.)

"...Skimming-Attacke....Hierfür trägt der Kläger keinerlei konkrete Anhaltspunkte vor":
Keinerlei Anhaltspunkte vorgetragen!?! Welche "konkreten Anhaltspunkte" will er denn noch? Es war Skimming!

"Außerdem spricht gegen das Auspähen und Kopieren....das äußere Bild der Verfügung vom 2.3.2009.
Die Ehefrau ... hat...die Karte ...das letzte Mal am 20.02.2009 eingesetzt. ...
Es dürfte ausgeschlossen sein, dass ein ...Täter....mehrere Tage wartet, um die Karte zu benutzen.
Ein derartiger Täter würde außerdem das....Tageslimit von EURO 1000,00 für jede Abhebung nutzen.
Beides ist jedoch unterblieben."

Gegen diese schwachsinnigen, verlogenen Argumente eines "Anwalts des Rechts" ist vieles zu erwidern:
1. Warum denn sollte diese angegebene Wartezeit von 10 Tagen "ausgeschlossen sein" ?
2. Die Gauner mussten die Dublette nach dem Ausspähen erst noch anfertigen oder anfertigen lassen.
3. Die Gauner hatten überhaupt keinen Grund zur Eile, also den Coup "zeitnah" durchzuziehen, weil es für uns keine Warnzeichen zu einem bevorstehenden Angriff auf unser Konto bis zum 2.3.2009 geben konnte!
4. Es ist - siehe Prof. Pausch - schlau, bis zum Wochenende zu warten.
5. Es ist schlau, mit der (ersten) Attacke bis zum Monatsanfang zu warten, weil dann mehr Guthaben auf einem Giro-Konto zu vermuten ist.
6. Die - angeblich - zu geringe Höhe von 800 EURO als Tageslimit ist belanglos, denn die ist uneinheitlich, je nach Geldautomat und Konto.
7. Die angeblich geringe Höhe spricht eher dagegen, dass wir die Betrüger sind: Warum hätten wir uns freiwillig mit 800 EURO begnügen sollen?
8. Die - zufällig sehr schnelle - Gegenreaktion von unserer Seite wenige Stunden danach spricht noch mehr dagegen: Warum sollten wir uns freiwillig und so schnell die Möglichkeit für weitere Beutezüge nehmen?
9. Schließlich gehört zum "äußeren Bild" auch, dass wir seit 50 Jahren dies Konto haben, noch nie die geringste Unregelmäßigkeit damit passiert ist, zum Skimming-Zeitpunkt ein sehr hohes Guthaben auf dem Postbank-Sparkonto war, wir ein ausreichendes Einkommen und ein längst abbezahltes Eigenheim haben und es nicht nötig hätten, auf so insgesamt sehr blöde Weise 800 EURO ergaunern zu wollen. (Diese Unterstellung ist eine Beleidigung.)
10. Und gehört letztendlich nicht auch zum "äußeren Bild" - zu unseren Gunsten und krass zu Ungunsten der Postbank -, dass ich seit langem und vergeblich von der Postbank jenen alles entscheidenden Beweis fordere? Ich würde mich doch nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wenn es am 2.3.2009 tatsächlich die originale Karte gewesen wäre - andererseits hätte dann die unehrliche Postbank doch längst den einwandfreien Beweis dafür geliefert und nicht auf mieseste Weise mit Hilfe ihrer ebenso unehrlichen Handlanger gekniffen.

Ergänzung: Wie hilflos frech Postbank-Fachanwalt Dirk Rykena argumentiert, sieht man daran, was er am 17.12.2010 in einem vom Gericht eingeräumten Schriftsatzrecht zu obigen Punkten erwiderte:
"Außerdem hatten wir bereits im Schriftsatz vom 27.09.2010, Seiten 4 bis 6, dargelegt, dass das äußere Bild der Abhebung gegen eine Skimming Attacke eines kriminellen Täters spricht."
(Diese bodenlose Unverschämtheit würde eine Entgegnung mit passenden, sehr kräftigen Worten verdienen! Ende der Ergänzung.)

Seite 5:
"Eine Kartendublette hätte an dem Geldautomaten...nicht funktioniert."
Wo ist der über die bloße Behauptung hinausgehende, einwandfreie Beweis, dass es nicht eine Kartendublette war? Und zu ...hätte ...nicht funktioniert.... siehe dazu hier.

"Bei dem MM-Merkmal handelt es sich...Auch die Karte. ...des Klägers...verfügt über dieses Merkmal."
Wurde nie bestritten!

"Wäre eine Dublette zum Einsatz gekommen, hätte der Automat...Auszahlung nicht vorgenommen"
Wo ist der über die bloße Behauptung hinausgehende, einwandfreie Beweis, dass es nicht eine Kartendublette war? siehe dazu hier.

"Wir legen als Anlage B2 das Geldautomatenjournal,...vor. Auf diesem ist ...der Hinweis: "MM:01" erkennbar. Aus diesem ist zu entnehmen, dass das MM-Merkmal erfolgreich geprüft wurde."
Dieser sogenannte "Hinweis" ist kein Beweis - siehe!  Ja, noch nicht einmal der so "ehrliche" Postbank-Anwalt nennt das einen Beweis! Ein echter Beweis wäre gewesen, wenn die Postbank rausrückt, welche MM-Merkmal-Daten der Geldautomat bei jener Abhebung gelesen hat, und dann geschaut wird, ob diese genau übereinstimmen mit dem MM-Mermal unserer Karte. Nachtrag 1.8.2012: Aber inzwischen hat sich gezeigt, dass die Postbank schuldhaft den Beweis nicht gesichert hatte, den hatte verschwinden lassen: Beweisvereitelung!
Nachtrag Februar 2012:Dann aber - 17 Monate später - in seiner Stellungnahme vom 10.2.2012 zur Berufungsverhandlung vom 20.1.2012 nennt der unaufrichtige Postbank-Fachanwalt Rykena seinen damaligen Hinweis nun auf einmal einen "Beweis". Aber überhaupt nichts Neues hat er dazu beigebracht! Diesem Herrn geht's nicht ums wirkliche Recht - das ist ihm offenkundig egal! Hinzu kommt, dieses Protoll mit dem angeblichen Beweis-Eintrag "MM:01" enthält noch nicht einmal die Kartennummer!!! Und dies MM:01 allein soll also laut Postbank und deren Anwalt beweisen, dass die Abhebung mit unserer originalen EC-Karte geschehen ist - man kann es nicht fassen.
Nachtrag Dezember 2012: Inzwischen sieht es für uns so aus, dass wenn schon dies "MM:01" nicht durch einen Fehler entstanden ist, dann haben die Gauner bei der Postbank das "MM:01" im Geldautomatenjournal nachträglich gefälscht.

Seite 6:
"... wird die Prüfung des MM-Merkmals niemals...auch nicht an den Wochenenden, deaktiviert. Das MM-Merkmal ist nicht störanfällig. "
Behauptet er, aber wo ist endlich der Beweis? Siehe oben Prof. Pausch. Ergänzung: siehe auch hier von wegen "nicht störanfällig."

"Nur der guten Ordnung halber...Kartenbetrüger... hätte also nur ins nahe Frankreich fahren müssen..."
Kein Beweis, der hatte vielleicht Kenntnisse (nämlich bezüglich des Umstandes mit Wochenende, siehe oben Prof. Pausch), hat's eben probiert - und Erfolg gehabt und den Weg nach Frankreich sich erspart.

"Aus alldem ergibt sich, dass die Originalkarte....zum Einsatz kam"
Lächerlich! Dieser Anwalt schämt sich nicht.

"Die streitgegenständliche Abhebung erfolgte... Geldautomaten, der online mit Zentralrechner..."
Ja, genau, die streitgegenständlichen, beweiskräftigen Einzelheiten müssten also in einem Protokoll stehen! Wo sind die? Wo?

"Die Überprüfung der Übereinstimmung...der PIN...erfolgt durch den Zentralrechner"
Richtig, aber angeblich auch die Übereinstimmung vom MM-Merkmal! Die richtige Eingabe der PIN wurde nie bestritten!

"Selbst wenn daher...wären Manipulationen vom Zentralrechner bemerkt...und unterbrochen..."
Also müsste das individuelle, richtige MM-Merkmal erfasst, protokolliert und dokumentiert sein - wo ist das? (Siehe unten Beweissicherung.)

"Dies wäre zugleich in dem Transaktionsprotokoll dokumentiert worden."
Eben, eben, auch die für das individuelle MM-Merkmal stehenden Daten. Wo sind die? Das zweifelhafte "MM:01" könnte sonst etwas heißen oder sonstwie zustande gekommen sein (wenn nicht durch Fehler, dann durch Fälschung) und ist allein gänzlich unzureichend als Beweis!

Seite 7:
"Da die Verfügung unter Verwendung der Karte der Ehefrau..."
Und wieder! Wo ist der über die bloße Behauptung hinausgehende Beweis, dass tatsächlich die originale Karte der Ehefrau verwendet worden war?

"Wie die Beweisaufnahme gegebenenfalls zeigen wird, ist...Verfügung unter Verwendung der Originalkarte...erfolgt."
Dass die Originalkarte verwendet worden ist, wird die Beweisaufnahme ganz, ganz gewiss nicht zeigen. Nachtrag: Und genau so war's ja dann auch!
Ergänzung: Und in der späteren Stellungnahme zur Beweisaufnahme in der Verhandlung behauptet Dirk Rykena frech: "Dafür, dass die streitige Verfügung mit der Originalkarte der Klägerin vorgenommen wurde, hatten wir im Schriftsatz vom 27.09.2010 Beweis angeboten." Aber dieser Beweis ist dort keineswegs konkret angeboten worden - und tatsächlich wurde der auch nie erbracht! Der "ehrenwerte" Karlsruher Richter Z. hatte zwar in der Verhandlung noch den Beweis verlangt, aber hinterher dies der Postbank "geschenkt". (Ende der Ergänzung)

"Die Beweisaufnahme wird...ergeben, dass....nur unter Eingabe der korrekten PIN eine Auszahlung möglich ist... PIN-Nummer nicht aus der Karte ermittelt wurde."
Die Eingabe der korrekten PIN wurde nie bestritten! Warum reitet der so ehrliche Postbankanwalt darauf herum? Weil er nichts Echtes hat!

"Es ist in der Rechtssprechung anerkannt... wenn unter Verwendung einer Zahlungskarte..."
Ja, wenn die originale Zahlungskarte verwendet worden war; aber die - das ist ja der Streitpunkt(!) - war es eben nicht. Postbank und deren Anwalt drücken sich um den einwandfreien Beweis. Nachtrag: ...und das nun über vier Jahre!

Seite 8:
"Es ist in der Rechtsprechung anerkannt...wenn unter Verwendung einer Zahlungskarte...grundsätzlich ein Beweis des ersten Anscheins dafür spricht..."
Ja, aber nur, wenn's die originale Zahlungskarte gewesen wäre! Und zum "Anscheinsbeweis" habe ich gefunden (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Anscheinsbeweis): "..so müssen für einen Anscheinsbeweis folgende Voraussetzungen erfüllt sein: ..der Beweisführer (also Postbank) hat die ihm nach Treu und Glauben zumutbaren Maßnahmen zur Beweissicherung getroffen," Und weiter heißt es dort:
".... für das Greifen des Anscheinsbeweises ist der Nachweis einer Basis nötig: So muss etwa im EC-Fall die Bank zunächst nachweisen, dass tatsächlich eine Transaktion mit der entsprechenden Karte und PIN ausgelöst wurde....." Und wo also ist der Nachweis der Postbank?
Oder gefunden bei www.online-recht.de/vorgl.html?aglossar#Anscheinsbeweis : "Ein Anscheinsbeweis liegt vor, wenn ein erwiesener Sachverhalt der Lebenserfahrung nach auf einen bestimmten (typischen) Ablauf eines damit zusammenhängenden Sachverhalts hinweist, dieser also indirekt dem Anschein nach bewiesen wird." Wo also ist der "erwiesene Sachverhalt" erwiesen, wo?
Nachtrag Ende 2011: Und inzwischen gibt es ja zum Beweis des ersten Anscheins eine neues BGH-Urteil (siehe). Das wird dem Postbankfachanwalt gar nicht gefallen

"Anscheinsbeweis...Der Bundesgerichtshof hat dies mit Urteil vom 5.10.2004 AZ XI ZR 210/03 für Fall einer Entwendung einer EC-Karte entschieden"
Ein anderer Fall, denn in unserem Fall ist die Karte nicht entwendet worden! Also gilt der Anscheinsbeweis hier gar nicht. Das müsste er wissen, der so ehrliche Anwalt - er weiß es bestimmt.

"Es ist kein Grund dafür ersichtlich, den für die Bank streitenden Anscheinsbeweis für Fälle einer nicht entwendeten Zahlungskarte nicht anzuwenden."
Das ist doch die Höhe! Wer da den Unterschied nicht sieht, der will den nicht sehen. Eine freche, verlogene Unverschämtheit. Und das will ein Anwalt des Rechts sein! Das wahre Recht ist dem wurscht.

"Jedenfalls dann, wenn ....mit der Originalkarte...stellt sich die Frage...wie... Kenntnis von der PIN erlangen konnte ..... BGH-Urteil vom 05.10.2004..."
Ja, wenn mit der Originalkarte - aber gerade die war es in unserem Fall eben nicht. Und Kenntnis von der PIN erlangte der Gauner durch das Skimming - das weiß doch der so ehrliche Anwalt. Wieso stellt er dann scheinheilig diese unehrliche Frage? Weil die Postbank ihn eben dafür bezahlt.

"Wir legen als Anlagenkonvolut B5...sowie das Urteil des OLG Karlsruhe vom 06.05.2008 vor."
Ein anderer Fall! Da geschah die Abhebung in Thailand, also Ausland, während der Bankkunde dort war, und dort kann ein MM-Merkmal nichts bewiesen haben, wie es das in unserem Fall sehr wohl beweisen könnte – wenn die Postbank nur wollte. Warum tut sie es nicht?

"Anhaltspunkte, die geeignet erscheinen, diesen ...Anscheinsbeweis zu erschüttern, hat der Kläger nicht vorgetragen."
Nicht vorgetragen??? Was bleibt uns denn anderes als vorzutragen, dass es nicht die originale Karte war? Das Gegenteil soll die Postbank endlich beweisen! Wir haben alles zur Aufklärung beigetragen - Postbank und Anwalt dagegen verschleppen die Aufklärung! Zudem gilt der Anscheinsbeweis erst, wenn einwandfrei bewiesen ist, dass es die Original-Karte war.
Ergänzung (August 2011): Dass in diesem Fall die Beweislastumkehr bei Unmöglichkeit (siehe) gilt, sollte er als Jurist wissen - er weiß das bestimmt!

"Zusammenfassend bleibt festzustellen... mit der Karte der Klägerin und zugehörigen PIN...."
Mit der Karte der Klägerin wird entschieden bestritten - es muss eine Kartendublette gewesen sein! Mit der zugehörigen PIN wurde nie bestritten!

Seite 9:
"Mit Nichtwissen wird noch einmal vorsorlich bestritten, dass die Daten der Karte ...kopiert...eine Dublette zum Einsatz kam."
Ja, Dirk Rykena weiß nichts, aber was wirklich war, wird er sich gewiss denken können - verschweigt es aber hinterhältig, der so "ehrliche" Anwalt des Rechts.

"Wer auch immer....muss .....die PIN gekannt haben..."
Was für ein tolles Argument! SELBSTVERSTÄNDLICH hat er die gekannt - der Skimming-Gauner -, durch den Ausspäh-Vorgang! Hier sieht man deutlich, in was für einer Beweisnot die Gegenseite sich befindet.

"Dies kann nach Lage der Dinge nur so geschehen sein, dass die PIN zumindest über die Karteninhaberin... weitergegeben wurde."
Die Möglichkeit eines Ausspähens der PIN mittels Skimming leugnet der Anwalt, ebenso unehrlich wie die Postbank, nun also einfach.

"Hierfür spricht...bereits der Anscheinsbeweis."
Ein Anscheinsbeweis gilt erst, wenn die Fakten, die den Anschein bilden, bewiesen sind - also in unserem Fall (siehe oben), dass es die Original-Karte war. Und das muss er wissen, der Anwalt des "Rechts" - er weiß es bestimmt, verschweigt es aber hinterhältig.

"Der dem Kläger im Falle eines Missbrauchs entstandene Schaden ist nach alldem von diesem voll zu tragen, da Anhaltspunkte für ein ... Mitverschulden der Beklagten nicht ersichtlich sind."
Für die Unsicherheit des Systems ist nur die Bank verantwortlich, Stichwort: Betriebsgefahr. Und wenn schon Dirk Rykena hier einen Missbrauch nicht ausschließt, wie passt dann zusammen, dass die originale Karte missbraucht worden sein soll - wir aber diese noch haben?

Dirk Rykena argumentiert in erschreckend und empörend hohem Maße unaufrichtig und hierbei ehrverletzend (faktisch stellt er uns als Betrüger hin und beleidigt uns damit) - anscheinend muss er das als Fachanwalt der Postbank, da sie ihn eben dafür bezahlt. Und für Geld macht der offenbar alles. Nachtrag: Siehe "Ein Berufsstand im Niedergang"!

Nachtrag Juli 2011: Und dies hier ist sein Glanzstück in seiner Erwiderung auf die Berufungsbegründung, siehe bei 14.6.2011.

Nachtrag am 28.2.2012: Und in seiner kürzlichen Stellungnahme zur Berufungsverhandlung bringt er nun wieder die alte Leier mit dem "nicht zeitnah die Karte eingesetzt" und "nur ein einziges Mal..." und "nur für 800 EURO...", obwohl ich seine diesbezüglichen Argumente (siehe oben) genügend entkräftet hatte. Auch hat der Richter in der Berufungsverhandlung klar zum Ausdruck gebracht, dass er z.B. das "nicht zeitnah" als untaugliches Argument der Vorinstanz ansieht!
Warum argumentiert der Postbank-Fachanwalt so unehrlich? Weil er eben dafür von den Postbankstern bezahlt wird und Besseres, also den Beweis, nicht hat! Siehe auch oben

Nachtrag Ende August 2012: Nun hätte ein vom Berufungsgericht beauftragte Gutachter Markus a Campo aus Aachen den - alles entscheidenden - Beweis führen sollen, ob es bei jener Abhebung die originale Karte war. Was aber der unehrliche, parteiliche Gutachter statt eines echten Beweises wirklich gebracht hat und was für Einwendungen wir deshalb gegen sein ebenso unehrliches Beweis-Gutachten haben, ist hier zu lesen.

Nachtrag Januar 2013:
Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass nun auch vom Landgericht Karlsruhe das Nichtsichern der ultimativen Beweise nicht zum Nachteil der Postbank, die das verschuldet hat, sondern zu unserem Nachteil ausgelegt worden ist! Das Gericht glaubte blindlings den unehrlichen, extrem parteilichen Mutmaßungen (keinerlei Beweise!) dieses Gutachters Markus a Campo und ließ weitgehend unberücksichtigt, was für uns und - vor allem - was gegen die Postbank spricht: Mit dem Nichtsichern der Beweise wurde uns die einzige Möglichkeit genommen, uns zu rechtfertigen! (siehe auch). In der Rechtssprechung gibt es dafür einen Begriff: "Beweisvereitelung"! Zudem ließe sich ja das Fehlen der gelesenen MM-Merkmal-Daten doch viel eher so deuten: die wurden eben deshalb NICHT gesichert, weil die gar nicht gelesen worden sind, weil es die auf jener Kartendublette gar nicht gegeben hatte. Nun bleibt also nur noch als letzter Schritt der zum BVG mit einer Verfassungsbeschwerde! Die wurde am 15.2.2013 eingereicht.
Nachtrag April 2013. Und weil das BVG (Bescheid am 30.3.2013 erhalten) die Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung annehmen wollte - warum wohl? -, wurde diese nun am 22.4.2013 beim Staatsgerichtshof BW eingereicht. Und die redeten sich dann damit raus, dass angeblich wegen einer Fristenüberschreitung die Verfassungsbeschwerde "unzulässig" ist. Unser diesbezügliche Widerspruch wurde ignoriert: man will nicht mehr auf weitere Eingaben antworten. Dazu siehe!
Unser Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat ist in diesen viereinhalb Jahren massiv erschüttert worden!
Nachtrag Juli 2013: Nachdem die deutsche Justiz und deutsche Juristen so schändlich versagt haben, wird nun Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg eingereicht. Nachtrag Dezember 2013: Auch die haben uns enttäuscht.
Nachtrag Juni 2014: Und nun fordern wir mit allem Nachdruck, dass Artikel 20 des Grundgesetzes in unserem Fall Geltung erlangt, siehe